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04
Dez-2018

Ehrlich Brothers im INSIDER Promi-Talk

Allgemein   /  

„Prince Charles spricht super Deutsch“

Magier-Duo auf Tour: Die Ehrlich-Brothers im INSIDER Promi-Talk

 

04-ac-only-378-druen_WEBMit ihren atemberaubenden Shows füllen die Zauberbrüder Andreas und Chris Ehrlich riesige Hallen. Im Laufe der Jahre haben sich die Ehrlich Brothers nicht nur hierzulande, sondern auch international einen Namen gemacht. So zauberten sie bereits in den USA, in Moskau, in Dubai und sogar auf den Bahamas. Am 12. Januar treten die Magier im Gerry Weber Stadion in Halle Westfalen auf. INSIDER hat den Brüdern zuvor einige Fragen gestellt.

INSIDER: Lange hatte die Zauberkunst ein recht angestaubtes Image. Warum lassen sich die Menschen wieder so gerne verzaubern?

Andreas Ehrlich: Magie ist eine Art, sich Dinge zu wünschen, die es eigentlich noch nicht gibt. Was vor 20 Jahren ein Traum wahr, ist heute bereits Realität.

Chris Ehrlich: Magie ist wichtig, weil Menschen immer träumen werden. Träume inspirieren, neue Wege zu gehen.

Inwiefern ist euer auffälliges Erscheinungsbild Teil des Erfolgskonzepts „Ehrlich Brothers“ und in welchem Kontrast zu eurem Alltagsoutfit steht es?

Andreas: Früher konnte man uns häufig nicht auseinanderhalten. Immer wieder wurden wir gefragt, wer denn nun wer sei. Mit unserem Outfit und dem Hair-Styling ist es leichter, uns zu unterscheiden.

Chris: Auf der Bühne finde ich ein besonderes Styling gut. Privat tragen wir eher unauffällige Klamotten und die Frisuren sehen natürlich auch anders aus.

ehrlich-brothers_faszinatioImmer spektakulärer, immer unglaublicher: Warum ist euch der Comedy-Part in eurer Show neben den Illusionen so wichtig?

Chris: Wir haben uns nie als mystische Zauberer gesehen. Zauberei macht Spaß und das möchten wir den Menschen vermitteln.

Andreas: Dass wir zu zweit als Brüder auftreten, ist für uns ein Glücksfall. Wir verstehen uns blind und nehmen uns gerne mal gegenseitig auf den Arm. Also ich meinen Bruder mehr als er mich (lacht). Das ist oft so lustig, dass wir es unseren Fans auf keinen Fall vorenthalten möchten.

Bei euren Shows in Osnabrück sind in der Vergangenheit einige Dinge schiefgegangen. Könnt ihr euch daran noch erinnern?

Andreas: Klar! Auf unserer ersten Tour „Magie: Träume erleben“ wurde die Sprinkleranlage in Osnabrück versehentlich ausgelöst und die Show musste unterbrochen werden, weil einige Leute nass wurden.

Chris: Das war zum Glück gegen Ende der Show bei den Zugaben, sonst wäre der ganze Gig im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen.

Habt ihr Sorge, dass eure Tricks auch einmal aufgedeckt werden könnten – oder ist das vielleicht sogar schon mal der Fall gewesen?

Andreas: Dass Tricks aufgedeckt werden, gab es schon immer. Ich erinnere mich an den „Magier mit der Maske“, der auf RTL II lief – ihm haben wir sogar eine Illusion in unserer Show gewidmet. Und was das Internet angeht, so wird es immer Leute geben, die sagen: „Haha, ich weiß, wie es geht.“ Wir konzentrieren uns bei unserer Arbeit aber auf die Menschen, die mit ihren Liebsten eine schöne Zeit verbringen wollen.

Worüber habt ihr privat zuletzt gestaunt?

Andreas: …dass Prince Charles so gut Deutsch spricht. Er hat sich nach der Gala zu seinem Geburtstag, auf der wir für ihn zaubern durften, auf Deutsch bei uns bedankt.

Chris: Und dass er, ebenso wie wir, Mitglied im „Magic Circle of London“ ist, der ältesten Magier-Vereinigung der Welt. Er musste sogar eine Aufnahmeprüfung machen. Wir übrigens nicht. (lacht)

Gab es für euch jemals einen Plan B, wenn es mit der Zauberei nicht geklappt hätte?

Andreas: Ich hatte einige Semester Mathematik und Sport auf Lehramt studiert. Aber selbst mein Professor meinte, ich sei eher für die Magie geboren, weil ich immer und überall mit Begeisterung gezaubert hatte.

Chris: Einen wirklichen Plan B gab es nicht. Wir hatten immer so viel Spaß an der Zauberei, dass wir uns die Frage nach einem möglichen Scheitern nicht gestellt hatten. Wir haben uns nie von solchen Gedanken leiten lassen.

Könntet ihr euch vorstellen, in Zukunft beruflich auch mal getrennte Wege zu gehen und Solo-Programme zu starten?

Chris: Darüber haben wir tatsächlich noch nie nachgedacht. Wir haben beide diese Liebe zu dieser Kunst. Außerdem gönnen wir uns nach den intensiven Tourphasen die nötige Ruhe um Abstand zu gewinnen. Wir leben im Grünen, können kilometerweit gucken und kommen dadurch sehr gut runter. Und nach ein bis zwei Monaten überkommt uns die Lust auf Shows wieder. Das ist wie ein Funke in uns, der niemals erlöscht.

An dieser Stelle dürft ihr es jetzt lüften: Das wirkliche Erfolgsgeheimnis der „Ehrlich Brothers“ ist …

Andreas: …dass mein Bruder nicht zaubern kann!

Chris: Quatsch! …dass mein Bruder nicht merkt, dass er in Wahrheit mein Assistent ist! (grinst)

Vielen Dank für das Gespräch.

Fotos: Sebastian Drüen

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