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04
Sep-2018

CineStar: Filmreife Auseinandersetzung

Allgemein   /  

Filmreife Auseinandersetzung

CineStar-Vermieter erfuhr es per WhatsApp

IMG_2571Am 30. August eröffnete das CineStar Osnabrück erneut seine Pforten – knapp vier Monate nach der plötzlichen Schließung, die offiziell mit technischen Problemen begründet wurde. INSIDER berichtete schon im Juli von dem drohenden Streit zwischen der CineStar-Gruppe und Vermieter Flemming Pallesen, der die Vorwürfe, es seien dringend notwendige Reparaturen im Osnabrücker Kino nicht erledigt worden, entschieden von sich wies. Dass das größte Filmtheater der Stadt wiedereröffnen würde, damit hatte Pallesen bereits gerechnet. Davon erfahren hat der COO der Bark Management Group dann jedoch nach eigener Aussage auf einem durchaus kuriosen Weg, nämlich via WhatsApp.

CineStar: Intensiver Gesprächsbedarf

Laut jüngster Mitteilung der CineStar-Gruppe, wurde durch zahlreiche Arbeiten des Vermieters mittlerweile ein mangelfreier Zustand des Gebäudekomplexes erreicht, der es nun erlaube, wieder Gäste im Kino zu begrüßen. Laut Oliver Fock, Geschäftsführer der CineStar-Gruppe (siehe Foto), bestehe jedoch weiterhin intensiver Gesprächsbedarf zwischen beiden Parteien. Aufgrund des langen Schließungszeitraums sei größerer wirtschaftlicher Schaden entstanden, zu dessen Höhe sich die CineStar-Gruppe auf Anfrage unserer Redaktion nicht weiter äußern wollte.

b780x450Schließungsgrund für Vermieter weiter unklar

Zu einem persönlichen Gespräch zwischen beiden Parteien sei es laut Vermieter Pallesen bislang noch nicht gekommen. „Ich habe vom Hausmeister über eine WhatsApp erfahren, dass das CineStar wiedereröffnet. Das freut mich natürlich für die Osnabrücker, ändert für mich aber nichts.“ Am wichtigsten sei, dass keine Mietzahlungen ausgeblieben sind. „Es gibt anscheinend Unstimmigkeiten, warum das Kino für fast vier Monate geschlossen blieb, denn ansonsten gebe es keinen Gesprächsbedarf. Der Rest wird nun anwaltlich zu klären sein.“ Mit einem Re-Opening im Herbst habe der Unternehmer fest gerechnet: „Ich kann hier nur spekulieren, aber das Kino hat im Rekordsommer, in dem auch noch die Fußball-WM stattgefunden hat, natürlich eine Menge Strom und Wasser gespart“, so Pallesen.

„Solange die Miete kommt, bin ich zufrieden“

Die vermietende Bark Management Group ist weiterhin fest davon überzeugt, dass die plötzliche Schließung nicht mit technischen Problemen im Gebäude selbst zusammenhängt. „Wenn wir der Grund sein sollten, dann will ich ihn genau wissen“, so Pallesen. Mehr könne der Unternehmer zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen. „Ich kann nicht genau sagen, ob es noch zu einem Nachspiel in dieser Sache kommen wird. Solange ich die Miete bekomme, bin ich zufrieden.“ Gut möglich also, dass der Zwist um die Zukunft des CineStar Osnabrück schon bald in die nächste Runde geht.

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