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11
Aug-2017

Arslan: “Habe trainiert wie meine kleine Schwester”

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Arslan: “Habe trainiert wie meine kleine Schwester”

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Keine Sorge, liebe VfL-Fans: Diese Aussage vor dem Pokalkracher gegen den Hamburger SV (So., 15.30 Uhr, Bremer Brücke) bezieht sich NICHT auf die aktuelle Trainingsleistung von Ahmet Arslan. Der Osnabrücker Mittelfeldspieler beschrieb damit in der Pressekonferenz vorm DFB-Pokalspiel lediglich die Situation, in der er als damaliger HSV-Nachwuchsspieler zum ersten Mal gemeinsam mit Starspieler Rafael Van Der Vaart zusammen trainiert habe. Als Youngster bekam Arslan damals zittrige Knie. Am Sonntagnachmittag wolle man den Respekt vorm Bundesliga-Dino jedoch bereits von Minute eins an ablegen: „Die Vorfreude ist auch bei uns Spielern groß, die Motivation ebenso. Auch, wenn wir natürlich der Underdog sind.“ Cheftrainer Joe Enochs ist ebenso guter Dinge: „Der Sieg gegen Rehden im Niedersachsenpokal hat uns spürbar Auftrieb gegeben“, stellt er fest.

Rückkehrer Heider und Neuzugang Sušac bereit

Personell kann Enochs dabei, abgesehen von den Langzeitverletzten Dercho, Bickel und Schulz, auf alle Spieler zurückgreifen. Auch Marc Heider, der nach seiner Sperre im NFV-Pokal ein starkes Comeback gab und Neuzugang Adam Sušac seien echte Optionen für Sonntag. Innenverteidiger Sušac habe im ersten Einzeltraining einen äußerst positiven Ersteindruck hinterlassen, konstatierte Enochs. Auf dem Weg zur Sensation setzen Spieler und Verantwortliche auch auf den berühmten Festtags-„Roaaarrr“ an der Bremer Brücke. „Ich kenne das als Spieler und als Trainer: In solchen Spielen stehen unsere Fans bedingungslos hinter dem Team und verzeihen auch mal den einen oder anderen Fehler“, so Enochs. Schon beim spektakulären 3:3 gegen Halle habe ihn die Atmosphäre zuletzt beeindruckt.

IMG_4507_215.700 Zuschauer – Hamburger Fans demonstrieren am Hauptbahnhof

Organisatorisch kommt auf den VfL eine Menge zu: Das Stadion an der Bremer Brücke ist längst restlos ausverkauft. Exakt 15.700 Zuschauer werden das Spiel live vor Ort verfolgen. Aus Sicherheitsgründen bleiben im Gästebereich einige hundert Plätze frei, erklärt Pressesprecher Sebastian Rüther. Im Vorfeld des Pokalkrachers wollen die Hamburger Fans zudem eine größere Demonstration für Fanrechte abhalten. Geplant war ursprünglich ein Demozug, genehmigt wurde jedoch bloß eine stationäre Kundgebung vorm Osnabrücker Hauptbahnhof. Das Stadion öffnet zwei Stunden vor Anpfiff um 13.30 Uhr. Aufgrund des hohen Zuschaueraufkommens bittet der VfL Osnabrück darum, frühzeitig zum Stadion anzureisen. Geleitet wird die Partie von FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin.

Fanfoto: Flohre Fotografie

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